Den perfekten Mix entwickeln: Die neuen Rheinanlagen für Bacharach

BUGA Mittelrheintal 2029 DBG-News - 01/24

Den perfekten Mix entwickeln: Die neuen Rheinanlagen für Bacharach
Siegerentwurf für Buga 2029 kombiniert Altstadt mit Uferlandschaft, Spiel, Strand und Camping

Der Siegerentwurf für die neuen Rheinanlagen zur Bundesgartenschau 2029 in Bacharach steht fest und verspricht, ein echtes Juwel am Mittelrhein zu werden. Die gelungene Mischung aus Altstadtcharme, Landschaftspark, Poesie, Sport- und Freizeitmöglichkeiten, Strandbad und Camping bietet Besuchern und Einheimischen im Veranstaltungsjahr 2029 und in den Folgejahren ein unvergessliches Erlebnis.

„Ich freue mich, dass die Buga in Bacharach weiter Gestalt annimmt. Der Sieger-entwurf verkörpert das erklärte Ziel der Buga, den Fluss erlebbar zu machen und kombiniert dies mit der einzig-artigen mittelalterlichen Innenstadt und vielen kreativen Ideen aus der Stadt selbst. Die Landesregierung wird Bacharach und die anderen Welterbe-Kommunen auch bei der Umsetzung dieses wichtigen Großprojekts weiter-hin gezielt und umfangreich unterstützen“, sagte Staatssekretärin Simone Schneider, Landesbeauftragte für die Buga 2029.

Das Büro für Landschaftsarchitektur urbanegestalt aus Köln und das Büro Hille und Tesch, Architekten und Stadtplaner aus Ingelheim, konnten mit ihrem gut strukturierten Entwurf das Preisgericht überzeugen. Zehn Büros hatten Arbeiten für den freiraumplanerischen Gestaltungswettbewerb eingereicht, den Landschaftsarchitekt Thomas Wirth mit seinem Büro arc.grün aus Kitzingen betreut hat.

Stadtbürgermeister Philipp Rahn freut sich, dass der Siegerentwurf genau die Ideen widerspiegelt, die von den Bürgern Bacharachs auf dem Weg zur Buga-Bewerbung entwickelt wurden. Die Kombination aus Wassersport am Rhein, einer Oase der Entschleunigung in der Landschaft und Poesie am Rhein in Verbindung mit der mittelalter-lichen Altstadt sind einzigartig. „So können wir das Kleinod Bacharach bis zur Buga 2029 nicht nur im Hinblick auf unsere Geschichte, sondern auch für künftige Generation weiterentwickeln“, lobt Rahn die Entscheidung der Jury.

Die "Inseln der Poesie", die von der Buga2029 als Arbeitstitel für den Wettbewerb festgelegt wurden, werden besondere Orte mit verschiedenen Funktionen und Blickwinkeln bieten. Die Themen Kreativität, Malerei, Ästhetik, Entdeckungsdrang, Naturerlebnis sowie Reise und Aufbruch werden hier vereint.

Das Büro urbanegestalt hat die drei Inseln "Auenufer", "Park" und "B(e)acharach" benannt. Vom nördlichen Auenufer mit dem Tonnenhof als gastronomisches Angebot bis zur Mündung des Münzbachs bieten Nischen, Rückzugsorte und naturnahe Pflanzen eine entspannte Atmosphäre. Der Hauptweg führt zu einem Fähranleger, von dem aus Gäste zum Bacharacher Werth mit Rebfläche übersetzen können. Die Münzbachlagune umrahmt den freigelegten Bach und bietet Ausblicke auf den Rhein.

Die Promenade führt weiter zum historischen Teil des Parks, wo der bisherige Parkplatz entsiegelt und der historische Landschaftspark weitergeführt werden soll. Das historische Wegenetz und neue Bepflanzungen betonen die Schönheit des Parks, während Sitzmöglichkeiten eine Aussicht auf den Rhein oder die Stadt bieten.

Im südlichen Abschnitt in Richtung Campingplatz wird ein großzügiger Bereich mit Spiel- und Bewegungsmög-lichkeiten für alle Generationen den Übergang zum Strandbad bilden. Der Campingplatz der Zukunft könnte zudem Themen wie Gruppenzeltplätze, Sonderunterkünfte mit Jurten oder Tiny Houses aufnehmen.

Der Entwurf umfasst auch attraktive Details wie einen mobilen Weinpavillon auf der Bastion am Rhein bei der Sport- und Festwiese.

Der Ideenteil des Wettbewerbsbeitrags – der Übergang von der Altstadt zu den Rheinanlagen – berücksichtigt weitgehend die Vorgaben gemäß der Planung des Landesbetriebs Mobilität. Der Entwurf geht davon aus, dass ein Mobilitäts-Hub beim künftigen Edeka-Markt die Parkmöglichkeiten optimiert.

Für die Ausstellungen und Veranstaltungen der Buga 2029 bietet der Entwurf einen robusten Rahmen. Der Geschäftsführer der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft, Jochen Sandner, weist in diesem Zusammen-hang darauf hin, dass dieses Ausstellungskonzept noch entwickelt wird: „Die Buga-Konzeption baut auf den Grundlagen der dauerhaften Neugestaltung des Geländes auf. Künftige Buga-Besucher werden sich sicherlich auf viele farbenfrohe und fantasievolle Überraschungen freuen können, die von der Grünen Branche für die Besuchs-erlebnisse beim Sommerfestival Bundesgartenschau 2029 geschaffen werden.“

Buga-Geschäftsführer Sven Stimac gratulierte dem Büro urbanegestalt und deren Partnern zum Siegerentwurf und dankte allen Beteiligten sowie den Preisrichterinnen und Preisrichtern um die Jury-Vorsitzende Prof. Ulrike Kirchner für die konstruktive Zusammenarbeit. In den kommenden Monaten beginnt nun die eigentliche Arbeit, mit der die Buga 2029 Gestalt annimmt.  Stimac: „Gemeinsam mit der Stadt Bacharach und den Preisträgern werden wir intensiv beraten, welche Vorschläge aus dem Entwurf finanziert, umgesetzt und nachhaltig betrieben werden können. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.“ Erst dann stehen die Kosten für das Buga-Projekt in Bacharach fest, deren Ermittlung nicht Bestandteil der Wettbewerbsaufgabe war.

 

Zwei weitere Wettbewerbe hat die Buga 2029 bereits ausgelobt. Der Siegerentwurf für die Rheinanlagen in Lahnstein wird im Januar 2024 gekürt. Für den Hafenpark in Rüdesheim steht der Sieger im März 2024 fest.

 

Die Preisträger:

1. Preis: urbanegestalt, Köln, mit Hille Tesch Architekten, Ingelheim, 40.000 Euro
2. Preis: A24 Landschaft, Berlin, 25.000 Euro
3. Preis: Atelier Loidl, Berlin, 14.000 Euro
Anerkennungen: Greenbox (Düsseldorf), hutterreimann (Berlin), lohrer.hochrhein (München) mit je 7000 Euro.

Aus der Bewertung des Preisgerichts zum Entwurf des 1. Preisträgers:

Die Arbeit gliedert den Bearbeitungsbereich in die drei Freiraumtypologien Auenpark, Landschaftspark sowie Sport- und Freizeitpark mit Strandbad. Die Typologien versprechen unterschiedliche Atmosphären und werden über eine gemeinsame Uferpromenade verbunden.

Die Promenade begleitet den Rhein wie selbstverständlich und zerschneidet dadurch den Parkraum nicht, sondern stellt ihm genügend Raum für die entsprechenden Nutzungen während und nach der BUGA zur Verfügung. Als besonderes Element entwickelt sich eine großzügige Sport- und Spielanlage aus der Promenade im Schnittpunkt zum namensgebenden Beach. Hier werden die Nutzungen von Sport, Spiel, Strandbad und Wohnmobilstellplätzen sinnvoll gebündelt und könnten eine Attraktion über die Grenzen von Bacharach hinaus, sowohl während als auch nach der BUGA werden. Dieser Raum könnte einen zukunftsweisenden Impuls erzeugen, der insbesondere die jüngere Generation von Bacharach anspricht.

Die historischen Wegeverbindungen der Rheinanlagen werden berücksichtigt und übernommen. Die verkehrstechnischen Vorgaben für die B9 sind weitestgehend eingehalten worden. Für die Ausstellungsflächen der BUGA entsteht ein robuster Rahmen. Der Eingangsbereich der BUGA wird seinen Anforderungen noch nicht gerecht. Hier ist eine der Auslobung entsprechenden Lösung aufzuzeigen.

Das Preisgericht:

Fachpreisrichter: Prof. Ulrike Kirchner (Landschaftsarchitektin, Koblenz), Prof. Burkard Wegener (Landschaftsarchitekt, Köln), A.W. Faust (Landschaftsarchitekt, Berlin) Prof. Stephan Lenzen (Landschaftsarchitekt, Bonn), Gabriele Pütz (Landschaftsarchitektin, Berlin), Torsten Becker (Stadtplaner, Frankfurt)

Sachpreisrichter: Herr Jochen Sandner (Geschäftsführer DBG), Sven Stimac (Geschäftsführer Buga 2029), Philipp Rahn (Stadtbürgermeister Bacharach), Rainald Kauer (Beigeordneter Stadt Bacharach), Nadya König-Lehrmann (Geschäftsführerin Welterbe-Zweckverband)

 

>>Ein großes Gartenfestival für die Metropole Ruhr

>>Neues Grün für Rüdesheim

>>Mitmachen und forschen: Urbane Lücken schließen

>>Dresden will die Bundesgartenschau 2033 ausrichten

>>Klimaresiliente Weiterentwicklung des Kienbergparks gestartet

>>Dresden präsentiert mögliche Standorte für die BUGA 2033

>>Gartenschauen auf dem Podium bei der Internationalen Pflanzenmesse (IPM) Essen 2024

>>Buga 2029 setzt Lahnsteiner Ufer neu in Szene

>>Den perfekten Mix entwickeln: Die neuen Rheinanlagen für Bacharach

>>BUGA Wuppertal 2031: Geschäftsführerin gewählt

>>„Es ist toll, Teil der Gartenschaufamilie zu werden“

>>Grünes Licht für die Bundesgartenschau in Dessau-Roßlau 2035

>>Dresden übergibt BUGA-Bewerbung

>>Nachhaltigkeitspreis für Mannheimer U-Halle

>>Den perfekten Mix entwickeln: Die neuen Rheinanlagen für Bacharach

>>Ideen zur IGA 2027 - Westfalenpark Dortmund soll neues Highlight bekommen

>>BUGA Mannheim 2023: Großartiges Finale nach 178 Tagen

>>BUGA Mannheim 2023: Erfolgreiche Gartenschau geht zu Ende

>>BUGA Mannheim 2023: Große Ehrungen für gärtnerische Aussteller*innen

>>BUGA Mannheim 2023: Bundesehrenpreise und weitere Auszeichnungen für Landschaftsgärtner 

>>BUGA Mannheim 2023: Unterwasserwelt ist geöffnet

>>So wird die Internationale Gartenausstellung (IGA)

>>Egapark nach Sturmschäden wieder geöffnet 

>>BUGA 23: CRÈME DE CASSIS – IM DAHLIENECK!

>>BUGA 2035: DBG nimmt Bewerbung Dessau-Roßlaus an

>>Rosentaufe auf der BUGA Mannheim 2023

>>Dt. Bundesgartenschau-Gesellschaft: Dr. Achim Schloemer wird neuer Geschäftsführer

>>Erinnerungsort an die Mannheimer „Gastarbeiter*innen“

>>BUGA Mannheim 2023: 5. Hallenschau - „Attention! – Die Amerikaner in Mannheim“

>>BUGA 23: Südamerikahaus geöffnet!

>>BUGA Mannheim 2023: 100.000ste Besucherin!

>>BUGA Mannheim 2023: Uffbasse!

>>BUGA Mannheim 2023: Aze liebt Lea!

>>Die BUGA Mannheim 2023 startet mit Superlativ

>>BUGA Mannheim 2023: Ein 178-tägiges Sommerfest voller Highlights

>>BUGA als Stadtentwicklungs-Motor für ganz Wuppertal - Stadt und DBG besiegeln Verträge für Bundesgartenschau im Jahre 2031

>>Auch das ist die BUGA 23: sie initiiert das Green Talents-Festival

>>BUGA Mannheim 2023: Der Frühjahrsflor wird gepflanzt

>>Sinnbild für die Mannheimer Geschichte und Zukunft

>>BUGA Mannheim 2023: Worms ist elfte Partnerkommune

>>BUGA Mannheim 2023: 19 Blumenhallenschauen

>>BUGA Mannheim 2023: Holzpavillon wächst

>>BUGA Mannheim 2023: Ilvesheim wird Partnerkommune

>>BUGA Mannheim 2023: Umweltministerin übergibt EMAS-Zertifikat

>>BUGA Mannheim 2023: Holzpavillon aus Heilbronn angekommen

>>BUGA Oberes Mittelrheintal 2029: Der Star ist das Welterbe-Tal

>>IGA 2027: Erstes Modellprojekt in der Ebene „Mein Garten“ in Witten

>>BUGA Mannheim 2023: Acht Tonnen schweres Spielgerät aufgestellt

>>BUGA Mannheim 2023: Ladenburg ist 9. Partnerkommune

>>BUGA Mannheim 2023: Eberbach ist neue Partnerkommune

>>BUGA Oberes Mittelrheintal 2029: Erste Planungswettbewerbe starten

>>BUGA Mannheim 2023: Erste Gondeln sind da

>>BUGA Oberes Mittelrheinthal 2029: Wein-Premiere

>>BUGA Mannheim 2023: Weinheim ist Partnerkommune

>>Ulrich-Wolf-Preis für junge Landschaftsarchitekt*innen bei der BUGA Mannheim 2023

>>BUGA Mannheim 2023: Freiwillige bepflanzen den „Hektar für den Nektar“

>>BUGA Mannheim 2023: Spatenstich bei den VGL-Gärten

>>BUGA Mannheim 2023: Schwetzingen ist neue Partnerkommune

>>BUGA Mannheim 2023: Panoramasteg ist an Ort und Stelle

>>BUGA 2023: Hockenheim ist Partnerkommune

>>Die Weiten Spinellis, die Fülle des Luisenparks

>>IGA Metropole Ruhr 2027: Grüne Quartiersentwicklung im Ruhrgebiet

>>BUGA Mannheim 2023: 10.000 Dauerkarten verkauft

>>Landau ist nun offiziell Partnerkommune der BUGA Mannheim 2023

>>Die Stadt Wuppertal bewirbt sich um die Bundesgartenschau 2031

>>Rüdesheim: Von der Buga soll vieles bleiben

>>BUGA Mannheim 2023: Aussteller*innen für die Hallenschauwettbewerbe gesucht

>>BUGA Mannheim 2023: Lampertheim ist Partnerkommune

>>BUGA 2029: Der neue Geschäftsführer heißt Sven Stimac

>>BUGA Mannheim 2023: „Hektar für den Nektar“

>>BUGA Mannheim 2023: Rund 200 Aussteller*innen besuchten Spinelli und Luisenpark

>>Keine Bundesgartenschau in Rostock

>>Rostock fokussiert sich auf Stadtbauprojekte und sagt Bundesgartenschau ab

>>Rostocks Oberbürgermeister Madsen will der Rostocker Bürgerschaft empfehlen, die Bundesgartenschau nicht durchzuführen.

>>Aufsichtsrat der BUGA-Gesellschaft berät zum Prüfauftrag 2025

>>Mehrheit für die Bundesgartenschau

>>BUGA Mannheim 2023: Bart-Iris im aufgebrochenen Beton

>>BUGA 2023: 5000 Dauerkarten verkauft

>>BUGA Mannheim 2023: Der SWR ist Medienpartner

>>BUGA Mannheim 2023: Spiel- und Bewegungsanlage von der Dietmar Hopp-Stiftung gefördert

>>BUGA Rostock: Aufsichtsrat bestätigt vom Land gewünschte Prüfung einer Bundesgartenschau 2025 im Rostocker Oval

>>BUGA Mannheim 2023: Zehn nachhaltige Schaugärten

>>IGA Metropole Ruhr 2027: 13-köpfiges Kuratorium wird neuer Stützpfeiler

>>BUGA Mannheim 2023: Der Dauerkartenvorverkauf hat begonnen

>>BUGA Mannheim 2023: MVV ist Energiepartner

>>Rostock bleibt auf dem Weg zur BUGA

>>BUGA Rostock 2025: Gespräche über eine mögliche Verschiebung

>>IGA Metropole Ruhr: 14 Radwegeprojekte bis 2027 geplant, darunter auch ein IGA-Radweg

>>BUGA Mannheim 2023: Neckar-Renaturierung beginnt

>>IGA Metropole Ruhr 2027: Grüne Verbände zu Gast in der Metropole Ruhr

>>BUGA 2029 gGmbH hat einen Interimsgeschäftsführer

>>Trauer um Berthold Stückle

>>BUGA Mannheim 2023: Die Seilbahn kann kommen

>>Auftaktworkshop zur IGA Metropole Ruhr 2027 – Zukunftsgärten in Planung

>>Frischer Wind in Rostock: Die neue BUGA-Gesellschaft nimmt ihre Arbeit auf

>>BUGA Mannheim 2023 präsentiert erste Partner

>>IGA Metropole Ruhr 2027: Geschäftsführer Horst Fischer im Amt bestätigt

>>Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz wird Kulturpartner der BUGA 2023

>>Bäume für Spinelli

>>Mitmachen bei der BUGA Mannheim 23