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| DBG News

Fünf weitere IGA-Projekte erreichen dritten Stern

Rund 55 Millionen Euro Fördermittel fließen in Ebene „UNSERE GÄRTEN“

Fünf weitere Projekte der Internationalen Gartenausstellung Ruhrgebiet 2027 haben den dritten IGA-Stern erreicht: der Zechenpark Kamp-Lintfort, das ehemalige WASAG-Gelände in Haltern im Kreis Recklinghausen, die Ruhrpromenade Winz-Baak in Hattingen, die Inszenierung des Absturzbauwerks Emscher sowie der Kanaluferpark Schurenbachhalde in Essen. Ausgezeichnet wurden die Projekte beim dritten Regionalen Forum der IGA 2027 Ruhrgebiet im Schirrhof in Kamp-Lintfort.

„Die fünf Projekte stehen beispielhaft für das, was wir mit der regionalen Ebene der IGA erreichen wollen: Wir investieren nicht nur in ein Ausstellungsjahr, sondern in Orte, die den Menschen im Ruhrgebiet dauerhaft zugutekommen. Aus ehemaligen Industrieflächen, bestehenden Parks, Gewässerräumen und neuen Verbindungen entstehen Angebote für Freizeit und Erholung, für Natur und Artenvielfalt. Die dritten Sterne zeigen: Viele dieser Ideen sind inzwischen weit mehr als Planungen – sie werden Realität und machen die Transformation des Ruhrgebiets ganz konkret sichtbar“, betonte Horst Fischer, Geschäftsführer der IGA 2027 Ruhrgebiet.

Mit der Auszeichnung steigt die Zahl der Projekte mit drei Sternen auf insgesamt 23. Von den bislang 38 Projekten mit einem ersten Stern befinden sich damit bereits mehr als 65 Prozent in der Realisierung. Die Summe der Fördermittel von Land, Bund und EU für die UNSERE GÄRTEN-Projekte beläuft sich insgesamt auf rund 55 Millionen Euro, die Gesamtbausumme liegt bei etwa 120 Millionen Euro.

Damit wächst das Netz der qualifizierten IGA-Projekte im gesamten Ruhrgebiet weiter. Sie zeigen, dass die Internationale Gartenausstellung weit über ihre eintrittspflichtigen Zukunftsgärten hinausreicht. Parks und Grünanlagen, neue Wegeverbindungen, renaturierte Landschaftsräume und weitere Freiraumprojekte sollen 2027 gemeinsam zeigen, wie grüne Infrastruktur zur Lebensqualität und zur zukunftsfähigen Entwicklung der Region beitragen kann.

Noch gut sieben Monate, dann beginnt die Internationale Gartenausstellung Ruhrgebiet 2027. Wie weit die Vorbereitungen in der Region fortgeschritten sind und worauf sich Besucherinnen und Besucher ab April 2027 freuen können, stand im Mittelpunkt des vierten Regionalen Forums der IGA 2027 Ruhrgebiet. Unter dem Motto „Warm-up & Vorschau 2027“ kamen dazu im Schirrhof in Kamp-Lintfort Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Politik, Verwaltung und von zahlreichen IGA-Projekten zusammen.

„Wir sind jetzt an einem Punkt, an dem aus vielen Jahren der Planung sichtbare Realität wird“, sagte Hanspeter Faas, Sprecher der Geschäftsführung der IGA 2027 Ruhrgebiet. „In den Zukunftsgärten wird gebaut und gepflanzt, das Veranstaltungs- und Bildungsprogramm füllt sich und überall im Ruhrgebiet werden Projekte für 2027 fertiggestellt. Nimmt man all das zusammen, wird deutlich, welche Vielfalt die Besucherinnen und Besucher im kommenden Jahr erwartet. Diese Vorfreude tragen wir in die Region.“

Wie groß die regionale Dimension der Gartenschau inzwischen ist, zeigt das Update zur Ebene „UNSERE GÄRTEN“. Mehr als 100 Standorte beteiligen sich hier. Zu den Angeboten gehören neben den investiven Projekten auch 30 Zukunftsprojekte sowie 67 Parks und Gärten, die in drei Routen miteinander verbunden werden.

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