Renate Behrmann organisiert die Gärtne-rischen Ausstellungen der BUGA Rostock 2025

Seit Jahresbeginn ist Renate Behrmann Ausstellungsbevollmächtigte der BUGA Rostock 2025. Die Gartenbauingenieurin gehörte bereits von 2000 bis 2018 zum Team der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG). Nun freut sich die DBG, die gebürtige Rostockerin wieder an Bord begrüßen zu dürfen.

Renate Behrmann bringt außer gärtnerischem Fachwissen auch Erfahrung von inzwischen fünf Gartenschauen mit: Sie war bereits bei der IGA Rostock 2003 tätig, als Ausstellungsbevollmächtigte dann bei der BUGA Schwerin 2009, der igs Hamburg 2013, der IGA Berlin 2017 und der BUGA Heilbronn 2019. Von 2019 bis 2021 war sie BUGA-Beauftragte der Stadt Rostock.

Als Ausstellungsbevollmächtigte organisiert Renate Behrmann die Gärtnerischen Ausstellungen. Dafür ist sie bundes- und landesweit unterwegs, um Aussteller für die Teilnahme an der BUGA Rostock 2025 zu begeistern und zu gewinnen. Sie wird die Gärtnerischen Ausstellungen und Wettbewerbe im Freiland und den Blumenhallen koordinieren und durchführen.

„Diese Gartenschau, mitten im Zentrum von Rostock und direkt an der Warnow, ist eine spannende Aufgabe“, sagt Renate Behrmann. „Wir wollen zeigen, wie insbesondere der gärtnerische Berufsstand mit den Themen Nachhaltigkeit, Gesundheit und Klimawandel umgeht. Dabei wird es auch um die neuesten Trends gehen, von der Planung über Züchtung bis zur Produktion.“

Frischer Wind in Rostock: Die neue BUGA-Gesellschaft nimmt ihre Arbeit auf


In gut drei Jahren findet die Bundesgartenschau in Rostock statt.
Nun sind die Weichen gestellt und die BUGA Rostock 2025 GmbH startet durch. Hervorgegangen ist die GmbH aus dem städtischen Fachbereich BUGA. Entstanden aus der vormaligen IGA Rostock 2003 GmbH, vereint sie die zwei Sparten der IGA und BUGA unter einem Dach. Die Bündelung zu einer Gesellschaft ist ein sinnvoller Schritt, da beide wesentliche gemeinsame Aufgaben vereinen. Sie schaffen und gestalten Grün- und Freiflächen, binden Kunst und Kultur ein und beziehen Kinder und Jugendliche in den Natur- und Umweltschutz ein.

Social Media

Nun tritt die BUGA Rostock 2025 verstärkt in den Blick der Öffentlichkeit: Wer sie ist und was sie macht, können Gartenliebhaber, Grünbegeisterte sowie interessierte Social-Media-User zukünftig auf den BUGA-Kanälen Instagram und Facebook verfolgen und teilen.

Den Einstieg bildet eine Story, die von den einzelnen Standorten des BUGA-Geländes erzählt. Die wachsende Community darf gespannt sein und ist über die Social-Media-Kanäle immer gut informiert.

Vorweg sei gesagt: Das immense Potenzial des Areals als Gartenschau- und Naherholungsgebiet in Citynähe lässt sich bereits aus den winterlichen Aufnahmen erkennen. Genau dort, rund um die Unterwarnow, wird sich die Stadtentwicklung der Rostocker „Zwanzigerjahre“ abspielen.

Neues Logo

Mit der neuen Firmierung präsentiert die Gesellschaft auch ihr eigenes Logo. Es entstand bereits im Prozess der Bewerbung der Hanse- und Universitätsstadt um die Durchführung der BUGA 2025 und ist inspiriert vom Areal am Warnowrund. Geschwungene grüne, blaue und rote Linien symbolisieren Warnow, Ufergrün und das alles verbindende Element: Die Warnowbrücke. Das Logo vereint Grüngestaltung und Stadtentwicklung, wie es das Projekt selbst tut. „Für uns ist es das Erreichen eines neuen Meilensteins.“, sagt Oliver Fudickar, Geschäftsführer der BUGA Rostock 2025 GmbH, der das Logo gemeinsam mit seinem Marketingteam präsentiert. „Unsere Öffentlichkeitsarbeit und die mediale Präsenz der BUGA werden durch das stetig wachsende Team immer mehr an Fahrt aufnehmen.“ Über das Jahr hinweg sind verschiedene Kommunikationskampagnen geplant.

„Bald wird die BUGA aus dem Rostocker Stadtbild nicht mehr wegzudenken sein“, sagt Oliver Fudickar.

Instagram: @buga_rostock_2025
Facebook: @bugarostock2025

BUGA Rostock 2025: Verträge unterzeichnet

Nun ist es amtlich, die Bundesgartenschau kann kommen. Am 11. November 2021 wurden in Rostock die notwendigen Urkunden unterzeichnet: der Durchführungsvertrag zwischen der Hansestadt Rostock, der BUGA-Gesellschaft und der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG), sowie die Beurkundung des Gesellschaftsvertrages. Damit ist der Weg frei für die BUGA Rostock 2025.

„Der Startschuss ist schon im Oktober 2020 gefallen, als die Rostocker Bürgerschaft die Grundsatzentscheidung für eine Bundesgartenschau getroffen hat“, sagt Jochen Sandner, Geschäftsführer der DBG. „Aktualisiert wurde die Entscheidung im August dieses Jahres durch die Gründung der BUGA-Gesellschaft und dem Durchführungsvertrag mit der DBG. Mit dem heutigen Tag sind nun alle Formalitäten geklärt und die BUGA-GmbH ist entstanden. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit!“

Die BUGA Rostock 2025 wird durch eine stadteigene Gesellschaft durchgeführt, die aus der IGA-GmbH hervorgeht. Im Zuge der Bundesgartenschau soll die Stadt weiterentwickelt werden, unter anderem ist eine Warnow-Brücke geplant. Etwa 142 Millionen Euro werden für die Bundesgartenschau veranschlagt, einen erheblichen Anteil machen Fördergeldern von Land und Bund aus.

Bundesgartenschau Rostock 2025: eine Stadt öffnet sich zum Wasser

Als Hanseatin und gebürtige Rostockerin freut sich Renate Behrmann, die BUGA Beauftragte der Stadt natürlich, dass mit der Bundesgartenschau das ganze Warnowrund attraktiver wird. Wir trafen Sie zum Interview im Stadthafen.

Die BUGA Rostock 2025 will die Hansestadt noch mehr zum Wasser öffnen. Welche Flächen sollen zukünftig dabei eine Rolle spielen? Nach dem Planungswettbewerb „Zentraler Bereich Stadthafen Rostock“ steht nun der Sieger fest: Die Entscheidung fiel für die Arbeitsgemeinschaft A24 Landschaft Landschaftsarchitektur GmbH mit Holzer Kobler Architekturen GmbH aus Berlin. Was sehen deren Vorschläge vor?

Renate Behrmann: Die BUGA Projektbausteine bilden als Stadtentwicklungsmaßnahmen die Grundlage für die BUGA Pläne. Das Bundesgartenschau - Gelände umfasst verschiedene Teilflächen rund um die Warnow und bildet so den Zusammenschluss von Flächen der Innenstadt und Stadtteilen, die bisher zu wenig angebunden waren. Die Flächen besitzen jeweils einen besonderen, eigenen Charakter. Hier startet eine spannende Neuentwicklung der Innenstadtbereiche um die Warnow. Die Stadtplaner waren sich schon lange einig: "Mit dem Nordosten wird Rostock erst rund".

So werden sieben Rostocker Projektbausteine einschl. der Warnowbrücke nun zusammen das neue Kraftfeld der Unterwarnow bilden: Der Stadthafen mit dem Archäologischen Landesmuseum und einer Mehrzweckhalle und der Fährberg als Treffpunkt am Wasser. Hinzu kommen die Hechtgrabenniederung und der Stadt-Park auf dem Gelände der bisherigen Deponie. Im weiteren das WarnowQuartier als urbanes Wohngebiet und experimenteller Ort sowie die Uferpromenaden. Die Greifenbrücke soll den Osthafen mit der bestehenden Holzhalbinsel verbinden. Die Vorstellung der Planer der Bürogemeinschaft A24 und Holzer Kobler sind, dass etwa vier bis fünf Meter hohe grüne Dünen für mehr Aufenthaltsqualität und Grün in den Rostocker Stadthafen sorgen sollen. Die Idee resultiert daraus, dass die verlängerten Wallanlagen auf den Hafen treffen. Vom wesentlich höheren Kanonsberg soll die Anlage auf die Hafenseite überspringen und sich in einem Archipel aus unterschiedlichen Schollen auflösen. Der bislang eher unwirtliche, zugige Stadthafen, der jahrzehntelang komplett von der Stadt ausgeschlossen war, soll neu entdeckt und mit Leben gefüllt werden. Hier entstehen verschiedene Nutzungsmöglichkeiten, etwa für Spiel und Sport aber auch z.B. für das Chillen auf Holzdecks, Bänken und Grünflächen.

Die Ufer der Unterwarnow bekommen Promenadencharakter und werden auf  diese Weise Orte der Begegnung für die Stadtgesellschaft. Gleichzeitig gewinnen sie den Charakter von Zugangskorridoren, die viele bisher abseits liegende Ortsteile miteinander vernetzen. Verbunden werden die Projektbausteine durch das Warnow-Rund, einen über fünf Kilometer langen Rundweg. Im Prozess der langfristigen Entwicklung der Projekte, die einen hohen sozialen Anspruch haben, kommt der gesamtgestalterischen Idee aller Flächen eine starke Bedeutung zu. Fragen der neuen Mobilität, der Nachhaltigkeit und der hohen Ansprüche an das Wasser- und Energiemanagement werden insgesamt berücksichtigt.

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