Nächste Phase für Grünzug Nordost beginnt

DBG-News BUGA Mannheim 2023 - 04/16


Auf großes Interesse der Zuhörer stieß der Vortrag des Landschaftsarchitekten Stephan Lenzen in der Abendakademie, in dem er sein Konzept für den neuen, großen Grünzug Nordost erläuterte.

Zu Beginn hatte Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz in seiner Begrüßung erneut auf die Bedeutung dieses Projekts für die Stadt hingewiesen. Er betonte dabei, dass es wichtig sei, jetzt den Fokus darauf zu legen, was man für die Stadt erreichen will, nämlich einen qualitativ hochwertigen Grünzug und damit ein nachhaltiges Generationenprojekt.

Nach der Entscheidung, das Büro RMP Stephan Lenzen mit der Planung für die 220 Hektar große Fläche und der Gestaltung dieses wichtigen Stadtentwicklungsprojekts zu beauftragen, können nun die nächsten Schritte in Angriff genommen werden. Bis zum Frühsommer 2017 wird er sein Grundkonzept weiterentwickeln und dabei zum Beispiel auch Vorschläge für den Umgang mit der Straße Am Aubuckel erarbeiten.

Anhand zahlreicher Planungsskizzen erläuterte Lenzen die Kernpunkte seines Konzepts:

Ein Radschnellweg soll für Mobilität zwischen der Innenstadt und den Stadtteilen Feudenheim, Käfertal und Vogelstang sorgen, der getrennt von einem nahen Fußweg in Sichtweite verlaufen soll. Zur weiteren Ausgestaltung wird sich das Landschaftsbüro noch Ideen aus den Niederlanden holen.

Die Au soll entlang des Hochgestades mit einem Augewässer die ehemalige Neckarschleife aufgreifen und auch für mehr Luftfeuchtigkeit sorgen. Ein kleines Auenwäldchen und Schilfzonen sollen den Charakter der Au noch verstärken. Darüber hinaus soll von der topografischen Kante aus ein weiter Blick auf die tiefer liegende Feudenheimer Au Richtung Fernmeldeturm möglich werden.

Sport und Freizeit: An einigen Stellen des äußeren Grünzugrandes, der sogenannten Parkschale sollen Räume für Sport- und Freizeitaktivitäten entstehen.

Die U-Halle: Für den Umgang mit der U-Halle sind - je nach Konzept für die künftige Nutzung - verschiedene Varianten denkbar: Vom Erhalt, über eine deutliche Verkleinerung bis hin zu einem Abbruch bis auf das „Gerippe“.

Die Bundesgartenschau (Buga): Die für das Jahr 2023 geplante Bundesgartenschau spielte an diesem Informationsabend in der Abendakademie eine untergeordnete Rolle. Sie soll während der Sommermonate 2023 auf einem Großteil des jetzigen Militärgeländes Spinelli und einem Teil der Feudenheimer Au durchgeführt werden. Nach ihrem Ende bleibt dieses Gelände als Teil des Grünzuges erhalten. Die Buga dient in erster Linie dazu, den Grünzug finanziell realisieren zu können. Denn: Für die Entwicklung von Grünflächen gibt es keine klassischen Investoren und keine Zuschüsse von Bund oder Land. Allerdings erhielte die Stadt Mannheim 20 Millionen Euro aus dem Topf der Städtebauförderung und rund 20 Millionen an Sonderförderung für die Bundesgartenschau. Für den Grünzug selbst sind 105 Millionen Euro veranschlagt, darin enthalten sind 35 Millionen für die Verkehrsinfrastruktur. Die Fragen und Anregungen der Zuhörer in dem von RNF-Redakteurin Frauke Hess moderierten, konstruktiven Gespräch deckten ein breites Themenspektrum ab: Von Details zum Radschnellweg oder den Finanzen, über Aspekte der Barrierefreiheit bis hin zur Einbindung der Bürgerschaft im weiteren Prozess reichten die Fragen.

Downloads:
Präsentation RMP Stephan Lenzen Bürgerinfo 23.3.2016 (10 MB, PDF)

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